Portrait

 

Name: Corinne Grieder

Geburtsdatum: 21. April 1989

Beruf: ausgebildete Primarlehrerin, aktuell Studentin im Master Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt pädagogische Psychologie an der Uni Bern

 

Es war nicht der klassische Leichtathletikweg, der mich zum Langstreckenlauf geführt hat. Als Kind und Jugendliche war ich im Geräteturnen und spielte Handball. Damals, mit ungefähr 18 Jahren, ging ich nur am Wochenende „e chli go jöggerle“, die Laufschuhe haben ihr Dasein sonst im Schuhregal gefristet. Im 2009 wagte ich zum ersten Mal den Start an einer Laufveranstaltung, dem Birslauf in Basel. Ermutigt und bestärkt von Philipp Stadelmann: „Probier du mal zehn Kilometer am Stück zu laufen und dann schauen wir weiter.“  Gesagt, getan. Für die 10 Kilometer lange flache Strecke benötigte ich „sagenhafte“ 49 Minuten, war im Ziel ziemlich platt und fühlte mich aber wie Superwoman! Nun denn, das mit der Zeit war eher nebensächlich, hatte es mir doch den Ärmel reingenommen, möglichst bald wieder an einer Startlinie zu stehen. So plante ich die Teilnahme am Aletsch Halbmarathon (jaja, die Birsstrecke mal zwei, horizontal wie quasi vertikal) und trainierte fortan zwei- bis dreimal pro Woche mit Philipp. Wow, der Berglauf im Wallis war fantastisch und erneut fühlte ich mich im Ziel einfach überglücklich. Im Herbst begann ich das Studium in Zürich und schloss mich ein paar Monate später zu ersten Mal einem Leichtathletikverein, dem LC Regensdorf, an. Ich hatte keine Ahnung vom planmässigem Training, ja war ein ziemliches Greenhorn im Vergleich zu den anderen starken Mittelstrecklern in diesem Club. Ruedi Meier, der damalige Cheftrainer, hatte mir daraufhin den ersten Wettkampf nach Trainingsplan aufgebrummt. Das leistungsorientierte Training machte mir je länger je mehr Spass und ich nahm sodann an verschiedenen Rennen über unterschiedliche Distanzen teil. Und so kam es, dass ich im Frühjahr 2013 meinen ersten Marathon in Hamburg und ein Jahr darauf in Wien den zweiten finishte. Im selben Jahr entschied ich mich zu einem Clubwechsel, weil ich wieder zurück in Basel war und das regelmässige Training in Zürich leider zu umständlich wurde. Im Herbst 2014 trat ich dem LSV Basel bei. Fortan war Rainer Hauch für die Trainingssteuerung verantwortlich und nochmals ein Jahr später, im 2015, übernahm dann für knapp zwölf Monate Dani Schwitter den „headcoach-part“. Mit Aufnahme im Leistungszentrum Nordwestschweiz kam ich unter die Fittiche von Fritz Schmocker, der heute die Stossrichtung für die Trainingspläne vorgibt.

Leider war mein Aufbau seit dem Jahr 2009 bzw. 2010 nicht stetig, da ich mindestens einmal pro Jahr verletzt war. Der Grund dafür lag wohl darin, dass ich zu schnell zu viel wollte und mein Körper diese Entwicklungen so nicht mitmachen konnte. Seit Sommer 2015 kann ich aber planmässig und ohne grösseren Zipperlein das Training voll durchziehen und hoffe, dass sich darauf nun weiter aufbauen lässt.


Ziele

2018/2019: Gesund sein und ohne Verletzungen trainieren und aufbauen können