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Pre-race thoughts

Diesen Sonntag stehe ich an der Startlinie vom Locarno Triathlon. Los geht es um 09.00 Uhr mit 1.9km schwimmen im Lago Maggiore, anschliessend 90km das Maggiatal rauf und runter fahren und zum Schluss 21.1km Laufen, aufgeteilt als 8 x 3km Runden. Mit der Nervosität geht es so drei Tage vor dem Rennen, ein paar Dinge gibt es noch zu erledigen («Wo sammle ich denn nun den Abfall von Riegel und Co. während des Rennens?»). Eine halbe Ironmandistanz, das hatte ich im Frühjahr in den Trainingsplan eingetragen und mich etwas später auch angemeldet. Ein wenig verrückt klang das schon, hatte ich doch zuvor erst einen einzigen Triathlon und dazu noch lediglich eine Sprintstrecke absolviert (vgl. 9. Newsletter). Die Freude an diesen drei Sportarten, das abwechslungsreiche Training, die Neugierde und Lust auf eine Herausforderung haben zu guter Letzt den Anmeldeklick auf der Datasport-Website bewirkt. Jetzt galt es ernst oder so ähnlich, denn der Spass war natürlich nach wie vor zentral im Aufbau. Kontinuierlich wurden die Radausfahrten am Samstag länger, bis zu 190km (okay, das war ein bisschen verrückt). Momentan kann ich mir gar nicht vorstellen, wie das Wintertraining aussehen soll ohne diese Tüürli. Aber soweit ist es ja noch nicht und zuerst steht eben Locarno vor der Tür. Das Schwimmen klappt zumindest im Pool ganz gut, mit Markierungen und abgetrennten Bahnen. Das Schwimmen im See sieht ein bisschen anders aus: Keine Markierungen am Seeboden und auch keine abgetrennten Bahnen. Die Feuertaufe am Triathlon in Nyon war wider Erwarten ziemlich okay. Kein Gerangel im Wasser oder gefährliche Piranhas, die einem die Füsse anknappern (was einem so alles durch den Kopf geht, wenn man diesen dunklen Seeboden unter sich sieht). Nur die Orientierung… Ich habe mir sagen lassen, dass es normal sei, extra Distanz zu schwimmen, eine ideale Linie zu finden ist schwer. Dennoch, das war taff und ich kam nach 1.5km deutlich später aus dem Wasser als normalerweise aus dem Pool. He nu, am Sonntag habe ich dann 90km und 21.1km Zeit, einen Abstand wettzumachen. Auch der Wechsel vom Rad zum Laufen haben wir einige Male trainiert, so dass die Beine ein bisschen wissen, was auf sie zukommt. Auf die 8 Runden à 3km bin ich gespannt. Man weiss genau, was einem erwartet und kann das Laufen besser antizipieren; verwünschen und verfluchen werde ich die Strecke vielleicht dennoch (äääh). Anyway: Ich bin gespannt, wie ein Flitzebogen und freue mich total auf Sonntag!:-)

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